Großer Arber 1.456m und Harlachberg 914m mit dem E-Bike – 57 km durch den Bayerischen Wald

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Beschreibung

Großer Arber mit dem E-Bike – 57 km Rundtour ab Drachselsried

Der Große Arber ist mit 1.456 Metern der höchste Berg des Bayerischen Waldes – und einer der wenigen Gipfel dieser Höhe, die man auf Forststraßen komplett aus eigener Kraft erreichen kann. Mit dem E-Bike wird daraus eine Tagestour, die weit über den Gipfel hinausgeht: 57 Kilometer, rund 1.430 Höhenmeter und zwei Berge an einem Tag.

Der Anstieg

Start ist am Riedlberg oberhalb von Drachselsried auf 729 Metern. Von hier geht es gleich in die Höhe: erst durch Wald, dann über breite Forststraßen, die sich in langen Kehren die Westflanke hinaufziehen. Der Anstieg ist gleichmäßig und durchgehend gut fahrbar – kein Trail, keine Schiebepassage, dafür knapp 730 Höhenmeter am Stück.

Der Gipfel (1.456 m)

Oben empfängt einen ein Plateau, wie es kein zweites im Bayerischen Wald gibt: die beiden weißen Kuppeln der Radaranlagen, das hölzerne Gipfelkreuz auf dem Felsen daneben und ein Rundumblick, der bei klarer Luft vom Böhmerwald bis in die Donauebene reicht. Ein Panorama, für das sich die Pause definitiv lohnt.

Die große Abfahrt

Vom Gipfel geht es nach Norden hinunter. Der oberste Abschnitt zur Gondelbahn ist die einzige Stelle der Tour, an der Schieben angesagt ist, da hier meistens sehr viele Menschen unterwegs sind. Danach beginnt die eigentliche Abfahrt: acht Minuten am Stück hinunter nach Brennes, anschließend weiter durchs Regental Richtung Bodenmais. In Summe rollt man von 1.456 auf gut 630 Meter herunter, ein Großteil davon ohne einen einzigen Tritt.

Harlachberg und Gutsalm

Nach dem Abstecher nach Bodenmais und vorbei am Böhmhof beginnt der zweite Teil der Runde: der Anstieg zum Harlachberg. Er ist kürzer als der Arber-Anstieg, aber nach 45 Kilometern in den Beinen spürt man ihn. Belohnung ist die Gutsalm Harlachberg auf 901 Metern – eine der schönsten Einkehren der Region, mit weitem Blick über den Bayerischen Wald. Danach folgt die Schlussabfahrt und ein letzter kurzer Gegenanstieg zurück nach Drachselsried zum Hotel Riedlberg.

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Fazit

Eine Tour mit einem langen, gleichmäßigen Anstieg und einem spektakulärer Gipfel. Hier muss man immer mit Menschen rechnen. Danach folgt eine der längsten Abfahrten der Region – und zum Abschluss noch ein zweiter Berg mit passender Einkehr. Der Untergrund ist durchgehend gut fahrbar, grobe Trails gibt es keine nur schmale Wege, das Rad braucht keine Enduro-Ausstattung. Für die 1.430 Höhenmeter und die 57 km sollte der Akku allerdings großzügig dimensioniert sein.

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