Großer Arber 1.456 m über Rißlochfällen – Die beste und höchste Aussicht im Bayerischen Wald

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Beschreibung

Großer Arber mit Risslochfällen – der Klassiker im Bayerischen Wald

Der Große Arber ist mit 1.456 m der höchste Gipfel des Bayerischen Waldes – und diese Runde verbindet ihn mit den eindrucksvollen Risslochfällen zu einem echten Klassiker. Ursprünglich war der 1. Januar 2023 als Schneeschuhwanderung geplant, doch von Schnee war an diesem Neujahrstag kaum etwas zu sehen. Statt Pulverschnee gab es strahlend blauen Himmel und weite Fernsicht über den Bayerischen Wald – auch nicht das schlechteste Programm für den ersten Tag im Jahr.

Der Aufstieg

Start ist auf 745 m am großen Wanderparkplatz Rieslochfälle in Bodenmais. Von hier geht es zunächst relativ leicht ansteigend in Richtung Arber. An der ersten Weggabelung hält man sich rechts Richtung Gipfel – die Risslochfälle liegen damit bewusst auf dem Rückweg. Später quert man die Arberhochstraße und wandert weiter entlang des Arberbachs bergauf. An der nächsten Gabelung bleibt man links (nicht dem Seesteig folgen). Weiter oben zweigt rechts der Arber-Steig ab, der in den Goldsteig mündet und direkt zum Gipfel führt.

Am Gipfel

Oben angekommen belohnt der Große Arber mit einem weiten Rundblick – bei klarer Sicht reicht er über den gesamten Bayerischen Wald und den Böhmerwald hinein nach Tschechien. Die markanten „Arber-Eier“, die weißen Radarkuppeln, und das Gipfelkreuz gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen der Region. Vom Gipfel lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Arber-Schutzhaus (Eisensteiner Hütte) für eine wohlverdiente Einkehr.

Der Rückweg

Zurück führt der Weg wieder über den Gipfelbereich auf den Goldsteig (Nordroute). Diesmal bleibt man auf dem Goldsteig und wandert bis zur Chamer Hütte (Schutzhaus Kleiner Arber). Wer noch Reserven hat, kann von hier einen Abstecher zum Kleinen Arber einlegen. Anschließend geht es abwärts in Richtung Risslochfälle – der zweite Höhepunkt der Tour. Die Fälle stürzen über mehrere Kaskaden rund 55 m in die Tiefe und zählen zu den höchsten Wasserfällen des Bayerischen Waldes. Von dort ist es nur noch ein kurzes Stück zurück zum Ausgangspunkt.

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Fazit

Eine lange, aber technisch unschwierige Runde, die zwei Highlights des Bayerischen Waldes elegant verbindet: den höchsten Gipfel und die schönsten Wasserfälle der Region. Die rund
15 km und 800 Höhenmeter verlangen etwas Kondition, verteilen sich aber auf angenehm gleichmäßige Anstiege. Ein idealer Klassiker für einen klaren Wintertag – ob im Sommer oder im Winter.

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