Tarscher See – idyllischer Geheimtipp versteckt im Wald in Südtirol

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Beschreibung

Manche Bergseen muss man sich hart erarbeiten. Der Tarscher See gehört nicht dazu – und ist trotzdem einer der ruhigsten Plätze, die wir im Vinschgau gefunden haben.

Der Sessellift Tarscher Alm nimmt einem die 760 Höhenmeter von Tarsch hinauf auf 1.940 m komplett ab. Von der Bergstation sind es dann nur noch gut zwanzig Minuten bergab durch lichten Lärchen- und Fichtenwald, bis zwischen den Stämmen grünlich das Wasser aufblitzt.

Der See liegt auf 1.778 m, ist überschaubar klein und fast vollständig von Wald umstanden. Das Wasser ist so klar, dass man vom Ufer aus den Fischen zusehen kann. Über den Baumwipfeln schauen die Gipfel des Marteller Hauptkamms herein. Keine öffentliche Hütte, kein Kiosk – nur Wasser, Wald und Ruhe. Eventuell sind ein paar Mitglieder des Fischervereins vor Ort.

Wer noch nicht umkehren will, geht vom See weiter ostwärts und erreicht einen Abhang mit verstecktem Blick ins Tal. Danach geht es am anderen Ufer, am See entlang und dann im letzten Kilometer wieder hinauf zur Bergstation. Wer mag, nimmt den Lift auch abwärts.

Der Rückweg zum Lift ist der einzige Abschnitt, bei dem man kurz ins Schwitzen kommt: Im letzten Kilometer sind die 160 Höhenmeter zur Bergstation wieder hinaufzugehen. Wer das vermeiden will, nimmt den Lift zur Talfahrt und plant den Rückweg entsprechend.

Insgesamt eine Tour, die sich gut mit Kindern machen lässt und bei der der Weg nicht das Ziel ist, sondern der Platz am Wasser.

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