Schlangenweg und Jägersteig – Steigerwald: Einsame Wälder, unberührte Canyons

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Beschreibung

Der Steigerwald überrascht immer wieder mit seiner wilden und ursprünglichen Natur.
Auf dieser Wanderung erkunden wir den Schlangenweg und den Jägersteig bei Zell am Ebersberg – zwei wenig bekannte Pfade, die durch Schluchten, stille Buchenwälder und kleine Bachläufe führen.
Schon kurz nach dem Start tauchen wir in die abgeschiedene Waldlandschaft des Naturwaldgebiets Knetzberge-Böhlgrund ein.
Der Schlangenweg macht seinem Namen alle Ehre: Zahlreiche enge Serpentinen schlängeln sich durch die steilen Hänge und eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die canyonartigen Täler des nördlichen Steigerwalds. Dieser Teil der Tour ist auch bei Radfahrern beliebt.
Unterwegs passieren wir die Installation „Natura numquat errat“ des niederländischen Künstlers Herman de Vries, folgen einsamen Waldpfaden und erleben die beeindruckende Frühlingsvegetation. Besonders zur Bärlauchblüte verwandeln sich weite Teile des Waldbodens in ein nahezu endloses grünes Meer.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Jägersteig, der durch einen der ursprünglichsten Bereiche der Tour führt. Kleine Bäche, steile Hänge, umgestürzte Bäume und naturbelassene Waldabschnitte vermitteln das Gefühl, fernab bekannter Wanderwege unterwegs zu sein. Wer den Steigerwald nur mit seinen bekannten Panoramawegen verbindet, entdeckt hier eine völlig andere Seite der Region: wild, ruhig und einsam.

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