Olperer Hütte und Friesenberghaus ab Schlegeisspeicher – Instagram-Brücke inklusive

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Beschreibung

Der Schlegeisspeicher ist einer der bekanntesten Stauseen der Zillertaler Alpen – und der Ausgangspunkt für eine der schönsten Rundtouren im Tal. Diese Tour führt vom Ufer des Stausees hinauf zur Olperer Hütte, über die Panoramabrücke an der Hütte, die mittlerweile einen echten Instagram-Hotspot darstellt, und weiter zum Friesenberghaus. Auf knapp 14 Kilometern und rund 900 Höhenmetern wechseln sich weite Hochtäler, Bäche und Aussichtspunkte mit alpinen Hütten ab.

Vom Schlegeisspeicher bergan

Der Weg beginnt am Schlegeisspeicher auf rund 1.780 Metern. Schon nach wenigen Minuten lohnt ein erhöhter Blick zurück über das Wasser. Dann geht es am Riepenbach entlang weiter bergauf. Mit zunehmender Höhe bietet sich der Blick auf die Staumauer, die das Wasser bändigt, und schließlich auf die Olperer Hütte, die aus der Entfernung bereits gut zu erkennen ist.

An der Olperer Hütte und auf der Panoramabrücke

Die Olperer Hütte liegt auf rund 2.390 Metern und ist der erste große Stopp der Tour. Von hier oben öffnet sich der Blick hinunter auf den Schlegeisspeicher und ringsum in die Gipfel der Zillertaler Alpen. Wer dann den Gang über die Panoramabrücke wagt, steht mitten im Instagram-Hotspot: Die Brücke ist beliebt, und entsprechend voll kann es werden. Ein kleiner Tipp: Früh am Morgen oder später am Nachmittag ist es oft ruhiger, und wer den Rundumblick in Ruhe genießen will, sollte nicht zu lange warten.
Hier trifft man auf viele Menschen, die mit Wandern, Bergsteigen oder Bergen an sich wenig zu tun haben – es geht ihnen nur um die Fotos auf der Brücke. Dazu wird in Hochzeitskleidern, mit Flip-Flops oder im Anzug hoch zur Brücke gestiegen. Viele unterschätzen die knapp 900 Höhenmeter und danach auch noch 1 Stunde auf ihre 30 Sekunden auf der Brücke zu warten. Zumindest lassen die Instagrammer normale Wanderer durch, die einfach nur die Brücke überqueren wollen.

Weiter zum Friesenberghaus

Hinter der Brücke geht es weiter Richtung Friesenberghaus. Der Weg bietet immer wieder neue Perspektiven, besonders der Blick auf die Hütte selbst ist ein Highlight. Am Friesenberghaus (rund 2.500 m) ist die Hälfte der Runde geschafft, hier lohnt eine Pause. Der höchste Punkt der Tour liegt mit etwa 2.610 Metern im Bereich der Hütte bzw. der Scharte davor.

Rückweg zum Schlegeisspeicher

Der Abstieg führt wieder in Richtung Schlegeisspeicher. Unterwegs quert man den Falschauenbach/Falschseitenbach und hat erneut den Blick auf die Staumauer. Am Ende warten Parkplatz und Seeufer, von dort geht es mit dem Auto über die Mautstraße zurück ins Tal.

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Fazit

Eine klassische Tour mit Hüttenkultur, Panorama und einem Fotomotiv, das man so schnell nicht vergisst. Für die Runde braucht man Kondition und sollte bei Gewitter oder Schneeresten vorsichtig sein. Wer Hütte und Brücke in einem Tag verbinden will, ist hier genau richtig. Allerdings hat man im Hochsommer wenig Ruhe, da hier viele den Instagram-Hotspot besuchen.

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