Bergtour in einer felsigen Schlucht mit Wasserlauf und umgeben von hohen Felswänden.

Bletterbachschlucht (Gola del Bletterbach) – Südtirols geheimer Grand Canyon – Ein verstecktes Juwel

Tourdaten

Video

Beschreibung

Wandern im Flussbett GEOPARC Bletterbach UNESCO Weltkulturerbe.

Die Bletterbachschlucht entstand durch Verwitterung und Erosion seit der letzten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren, wobei über zehn Milliarden Tonnen Gesteinsmaterial ins Etschtal transportiert wurden. Der Bach hat sich über 8 Kilometer bis zu 400 Meter tief in verschiedene Erdzeitalter eingegraben. Im Gegensatz zu anderen alpinen Regionen sind die Gesteinsschichten hier intakt geblieben und bieten wertvolle Informationen über ihre Entstehung sowie über das Klima vor 250 Millionen Jahren. Besucher können die Gesteinsschichten hautnah erleben.

Die Schlucht liegt bei Aldein.
Bester Zugangspunkt ist das Besucherzentrum in Lerch (https://www.bletterbach.info).
Hier erhält man auch einen Helm (man muss seinen Ausweis dafür hinterlegen) oder bringt seinen eigenen Helm mit, da der Zugang über das Besucherzentrum ohne Helm nicht gestattet ist.
Für Kinder gibt es spezielle Führungen. Möchte man möglichst mit wenigen Menschen unterwegs sein, sollte man unter der Woche und möglichst früh am Morgen kommen.
Der Abstieg in die Schlucht erfolgt über Weg 3 zum Taubenleck. Danach wandert man durch das Flussbett in dem (im Sommer) meist ein kleines Bächlein fließt. Im Winter ist das Besucherzentrum geschlossen.
Im Flussbett wandert man dann weiter bis zum sog. Butterloch. Ab einer bestimmten Stelle ist der weitere Weg aufgrund von Steinschlaggefahr aber heutzutage gesperrt (vor 7 Jahren war das noch nicht so), so dass man das Butterloch aus einiger Entfernung begutachten muss.
Durch das Butterloch stürzt der Wasserfall ca. 35m in die Tiefe.

Danach wandert man ein Stück zurück und steigt dann über den Jägersteig hoch über die Schlucht. Weiter geht es bis zum Floscherbrindl.
Über den Gorzsteig wandert man weiter bis zu einer Kreuzung. Links geht es hier zum „Trichter“ der Schlucht, dem sog Aussichtspunkt Gorz.
Rechts gelangt man zum oberen Teils des Butterlochs. Wandert man den Gorzsteig geradeaus weiter, kommt man zum Zirmersteig, über den man das Weißhorn besteigen kann.
Wir sind bis zum oberen Teils des Butterlochs gewandert und von dort zurück zum Floscherbrindl und dann in Richtung Lahneralm (https://www.lahner-alm.com) und von dort zurück zum Besucherzentrum.
Am Ende des Videos und bei den Fotos sind Aufnahmen von kurz unterhalb des Weißhorngipfels und vom Weißhorngipfel zu sehen. Diese sind aus dem Video „Schwarz- und Weißhorn„.

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Weiterführende Links

Fazit

Eine Wandertour, die mal was Anderes ist. Vor allem auch für Kinde sehr gut geeignet, speziell wenn man eine Kindertour mit Führung wählt.

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