Zinken und Sorgschrofen – Rundtour über den kuriosesten Grenzgipfel der Alpen
Der Sorgschrofen (1.636 m) ist ein Gipfel mit einer geografischen Besonderheit, wie es sie kein zweites Mal gibt: Genau über seinen Gipfel verläuft die deutsch-österreichische Grenze – und die Tiroler Gemeinde Jungholz hängt nur an diesem einen einzigen Grenzpunkt mit dem übrigen Österreich zusammen. Wer hier oben steht, steht also buchstäblich an dem Punkt, der eine ganze Gemeinde mit ihrem Land verbindet. Zusammen mit dem benachbarten Zinken (1.613 m) ergibt sich eine abwechslungsreiche Rundtour mit großartigem Blick auf die verschneiten Allgäuer und Tannheimer Berge auf der einen und das Alpenvorland auf der anderen Seite.
Der Aufstieg
Start ist in Rehbach bei Schattwald im Tannheimer Tal auf rund 1.080 m. Über den Kamm geht es zunächst auf den Zinken (1.613 m), dessen Gipfelkreuz bereits einen weiten Blick über das Tannheimer Tal freigibt.
Über den Grat zum Sorgschrofen
Vom Zinken führt der Weg weiter zum Sorgschrofen (1.636 m). Der Gipfelanstieg verlangt etwas Trittsicherheit: Kurze, teils drahtseilgesicherte Kraxelpassagen führen über den felsigen Grat zum Gipfelkreuz. Ende März lag an den Nordflanken noch Schnee, der Grat selbst war jedoch weitgehend frei. Oben angekommen reicht der Blick von den schneebedeckten Tannheimer und Allgäuer Gipfeln bis weit hinaus ins grüne Alpenvorland.
Der Rückweg
Der tiefste Punkt der Runde liegt bei rund 940 m, sodass auf dem Rückweg noch ein kleiner Gegenanstieg wartet, bevor der Ausgangspunkt in Rehbach wieder erreicht ist.






















































